30 Nov 2011 Verletzung der unterhaltspflicht

Frage von angel81: Kann man wirklich jemanden wegen NIchtzahlen von Kindesunterhalt ins Gefängnis bringen?
Halllo zusammen!
Ich bin fast 7 Jahre von dem Vater meines KIndes getrennt. Er hatte nie UNterhalt gezahlt und sich nie um den Kleinen gekümmert. Weder zu Geburtstagen angerufen, oder mal gefragt wie ers in der SChule aussieht usw..Gut, das ist seine Sache..Ich finde es aber sehr schade, wenn er sich nicht kümmert…Aber nun gut…Tatsache isdt, dass er noch nie einen Cent für unseren Sohn freiwillig gezahlt hat..doch vor 3 MOnaten kamen mal 21, 50 Euro. Ich war gezwungen UVK zu beantragen. DEr Richter hatte ihn schon angemahnt, dass er sich sofort mal um einen Job kümmern sollte, in seinem Beruf wäre das absdolut machbar. Doch er mach mittlerweile die dritte ausbildung weil er kein Bock hat uNterhalt zu zahlen. Der Richter meinte er sollte sich nach einem 400 Euro job umsehen, das lehnt er ab…meine Anwältin meint, dass man ihm wegen Verletzung der Unterhaltspflicht anzeigen kann..und erv dann ins Gefängnis gehen kann…weil ich bvin es echt leid, dass er sich weder finanziell noch emotional um den Kleinen kümmert. Ich muss auch sehen, wpo ich bleibe. Der Unterhalt ist ja nicht für mich ( ich gehe arbeiten) sondern für unseren Sohn…Kinder sind eben teuer…Aber andererseits bin ich mir auch unsicher, ob ich ihn anzeigen soll. Er ist immerhin der Vater meines KIndes?! WAs meint ihr?
Ich wollte nur kurz ein DEtail hinzufügen. er ist verurteilt worden für unseren Sohn 291 Euro zu zahlen ( das ist lediglich der Mindestsatz). Er würde mit seinem JOb ca. 1800- 1900 Euro erzielen. Klar sind 291 Euro keine Peanuts, aber ers ist auch nicht so, als wäre das der höchstsaTZ; ES IST DER Mindestunterhalt, der einem KInd zusteht. Er rührt sich gar nicht. Ich kann das Verhalten nicht nachvollziehen…

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Answer by Slovak08
Ich denke es gibt Momente, in denen man auf verwandschaftliche bzw. familiäre Verhältnisse, vor allem, wenn sie nicht wirklich bestehen, keine Rücksicht nehmen muss.
Erst recht nicht, wenn es dieser Vogel bereits 7 Jahre geschafft hat, sich vor seiner moralischen und rechtlichen Verpflichtung zu drücken.
Würde an deiner Stelle auch vor einer Ersatzhaftklage daher nicht zurückschrecken.

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17 Nov 2011 Verletzung der unterhaltspflicht

Frage von Annette: Kann ein in Russland Geschiedene in Deutschland für Unterhaltspflichtverletzung zur Verantwortung gezogen?I
Ich wohne im Gebiet Kaliningrad (ehem. Ostpreußen) mit meiner vierzehnjährigen Tochter. Ihr Vater Jakob wohnt seit 1997 in Deutschland, im Land Nordrhein-Westfalen. Als wir uns 1994 scheiden ließen, war unsere Tochter 1,5 Jahre alt. Seitdem hat der Vater keine Alimente für seine Tochter gezahlt.

Vor zehn Jahren fuhr er nach Geldern / NRW, um seine Mutter zu besuchen und kam nie nach Russland zurück. Er hat keinen Antrag auf eine Ausreise zum ständigen Wohnsitz in der BRD gestellt, ich gab ihm keine Zustimmung zu seiner Ausreise (was notwendig ist für geschiedene Eltern, die unvolljährige Kinder haben), er benutzte fiktive Dokumente, um nach Deutschland für begrenzte Zeit zu reisen, blieb aber dort für immer.

Habe ich Chancen, nach deutschem Recht meinen Ex-Mann zu zwingen, Unterhaltsgeld für seine minderjährige Tochter zu zahlen, obwohl wir nicht in Deutschland wohnen? Ich bitte um Rat. Vielen Dank im voraus.

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Answer by goodie
Es gibt die Haager Konferenz darüber, dass Unterhaltsforderungen von Kindern international leichter durchsetzbar werdenWenn dein Ex in Deutschland regulär arbeitet, dürfte der Unterhalt kein Thema sein, weil dann ist er ja auch auffindbar, wenn er sich illegal in Deutschland aufhält, dann hast du wohl keine Chance.

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26 Mai 2011 Verletzung der unterhaltspflicht

Eine vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit berechtigt zur außerordentlichen Kündigung. Krankgeschriebene Arbeitnehmer die erklären, dass sie eine Schwarzarbeit übernehmen können, erschüttern den Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Das geht aus einem Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts hervor. Nachdem ein Arbeitgeber gegen einen über 50 Jahre alten Mitarbeiter eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen hatte, meldete der sich häufig krank. Der Mann hatte seit 20 Jahren als Schweißer in dem Metallbauunternehmen gearbeitet und war mehreren Kindern zum Unterhalt verpflichtet. Ein Detektiv bot dem offiziell Arbeitsunfähigen umfangreiche Innenausbauarbeiten an, die dieser angeblich auch gern übernehmen wollte. Der Mitarbeiter bestritt die Aussagen des Detektives. Er habe nur angeboten, seinen Bruder und Kollegen zu fragen. Der Arbeitgeber kündigte das Arbeitsverhältnis fristlos mit dem Vorwurf der vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit. In einer Berufungsverhandlung vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht glaubten die Richter jedoch dem Detektiv. Damit habe der Arbeitnehmer seine Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht und dieser Umstand könne eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen. Schon die angekündigte Arbeitsbereitschaft während einer Arbeitsunfähigkeit erschüttere den Beweiswert eines Arbeitsunfähigkeitsattestes. Das Vorenthalten der Arbeitsleistung stelle eine erhebliche, schuldhafte Vertragspflichtverletzung dar, die eine außerordentliche Kündigung aus

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